Der Meister ist nicht mehr, die Rocks stehen im Halbfinale!

Dank starker zweiter Halbzeit geigen die Rocks doch noch auf und steigen ins Halbfinale auf – Villach wird mit 93:82 in die Schranken gewiesen – für sensationelle Stimmung sorgt der stark besetzte Rocks-Block, ein Genuss für Mattersburgs Spieler! Bei den Gästen sind Tim Huber und Simon Finzgar angeschlagen, der BKM muss doch ohne Jan Nicoli auskommen. Die Raiders beginnen stark, treffen sicher von außen und die Hausherren agieren schläfrig, liegen 0:5 und 12:18 zurück. Aggressivität stellt sich in der Defense erst nach und nach ein, aber wie so oft folgt auf gute Verteidigung eine ebensolche Offense. So wird der Rückstand sukzessive reduziert. Vor allem unter dem Korb sind Arnold Fripp und Corey Hallett oft zu viel für die körperlich unterlegenen Gäste. Aber da Mensud Julevic und seine Mannen von außen weiter solide bleiben, gehen sie mit 51:47 in die Halbzeitpause.

 

Nach dem Wechsel beginnt der Rocks-Express endlich zu rollen, Corey Hallett sorgt mit fünf Punkten für die nachhaltige Führung. Die Raiders können noch kontern, aber der BKM lässt sich nicht beunruhigen. Wichtige Dreier von Dragisa Najdanovic und bessere Team-Defense bringen Distanz auf der Punktetafel. Mit 68:62 geht es in den letzten Abschnitt, in diesem ist zunächst die Vickery-Truppe am Drücker. Ein „Layer“ von Topscorer Arnold Fripp stellt das 79:62 her, die Partie scheint sechs Minuten vor dem Ende entschieden. Dann dreht aber Sebastian Huber für die Kärntner auf, ist ein ums andere Mal vom Dreier erfolgreich und bringt den Rückstand in einstelliges Terrain. Routiniert verwerten die Mattersburger aber ihre Freiwürfe und steigen dank eines 93:82 ins Semifinale auf – in der letzten Minute gibt es noch unter anderem zwei technische gegen Villachs Kapitän Nino Gross, der den Court verlassen muss. Den Rocks wars egal, sie feiern mit ihren tollen Fans!

Wir haben es uns heute selbst schwer gemacht, aber die Burschen blieben fokussiert und konzentriert. Wir wussten, was zu tun ist und dass die Geschichte irgendwann in unsere Richtung gehen würde,

freute sich Coach Joey Vickery.

Die Statistik zum Spiel gibt es hier.

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