Nachberichte zur 18. Runde

Die Ergebnisse der 18. Runde in der ZWEITEN Basketball Bundesliga haben den Kampf um den achten Tabellenplatz neu entfacht. Während KOŠ Posojilnica Bank Celovec einen Erfolg über BBU Salzburg, mussten die Wörthersee Piraten eine Niederlage einstecken. Die Basket Flames hingegen lösten durch einen Sieg über die Union Deutsch Wagram Alligators bereits ihr Playoff-Ticket.

BBC Nord Dragonz – Mistelbach Mustangs 82:74 (24:21, 33:32, 56:45) Scorer BBC: Najdanovic 27, Baumgartner 17, Hegedüs 12 Scorer Mustangs: Sismilich 25, Kremen 21, Semerad 10 Der BBC Nord Dragonz (#11) hat seine Chance auf die Teilnahme an den Playoffs 2019 am Leben gehalten. Die Burgenländer sorgten mit einem 82:74-Heimsieg über die Mistelbach Mustangs (#7) für die große Überraschung der 18. Runde in der ZWEITEN Basketball Bundesliga. Die Dragonz beendeten damit ihrer fünf Spiele andauernde Negativserie und verwehren den Niederösterreichern, die heuer bereits die sechste Auswärtsniederlage hinnehmen mussten, endgültig einen Platz in den Top-4 nach Ende des Grunddurchgangs. Den Grundstein zum Sieg legten die Dragonz mit einem 16:3-Run, der in einer 16-Punkte-Führung gipfelte (61:45 | 32. Min). Die Burgenländer, bei denen Dragisa Najdanovic auf 27 Punkte kam, trafen deutlich besser von jenseits der Dreipunktelinie (38%) und boten eine starke Defensivleistung. Bei den Gästen kam Vladimir Sismilich auf ein Double-Double (25 PTS | 11 RB). Stimmen zum Spiel: Dusan Kozlica, Headcoach der Dragonz: „Die Energie und Einstellung haben bei allen Spielern gepasst. Wir haben in der Offensive kontrolliert und teamorientiert gespielt und sind defensiv mit der nötigen Aggressivität aufgetreten. In den entscheidenden Phasen haben wir Nerven bewiesen und konnten mit einer hervorragenden Konzentration den Vorsprung bis zum Ende halten. Gratulation an meine Mannschaft.“ Thomas Julian, Kapitän der Dragonz: „Wir haben wieder einmal gezeigt, dass wir mit den stärkeren Teams der Liga mithalten können. Diesmal sind wir in der 2. Halbzeit cool geblieben und konnten mit einer konzentrierten Leistung in der Schlussphase den Sieg einfahren. Ein sehr wichtiger Sieg für uns im Hinblick auf die heiße Phase der Saison.“ Stefan Obermann, Spieler der Mustangs: „Zuerst einmal Gratulation an die Dragonz. Sie haben heute einfach besser gespielt und der Wille war auch größer. Unsere Defense war viel zu schlecht und hat uns dann auch in der Offensive keinen Spielrhythmus beschert.“

Jennersdorf Blackbirds – Wörthersee Piraten 86:51 (19:19, 49:28, 72:42) Scorer Blackbirds: Astl Ch. 24, Klepeisz 15, Koch S. 11 Scorer Piraten: Kunovjanek 18, Sirnik 15, Keric, Simoner je 7 Die Jennersdorf Blackbirds (#3) haben einmal mehr ihre starke Teamdefensive unter Beweis gestellt und die Wörthersee Piraten (#8) mit 86:51 besiegt. Die Burgenländer verteidigten mit ihrem achten Heimsieg in Serie den dritten Tabellenplatz. Die Piraten, die auch das vierte Duell mit den Blackbirds ohne Sieg beendeten, bleiben nach ihrer zweiten Niederlage in Serie Achter. Nach einem ausgeglichenen ersten Abschnitt legten die Blackbirds zu Beginn des zweiten Abschnitts einen 15:0-Start auf das Parkett (34:19 | 14. Min) und setzten sich immer mehr ab. Gegen personell dezimierte Kärntner – gleich vier Spieler fehlten – bauten sie die Führung bis zum Ende auf +35 (86:51) aus. Grund für den Sieg war einerseits eine starke Defensivleistung gegen Piraten-Top-Scorer Elvis Keric, der zum ersten Mal in dieser Saison nicht zweistellig punkten konnte (7 PTS) und anderseits konnten die Blackbirds dank ihrer deutlich höheren Rotation Druck und Aggressivität über 40 Minuten aufrecht erhalten. Stimmen zum Spiel: Daniel Müllner, Headcoach der Blackbirds: „Ab dem zweiten Viertel haben wir unsere gute Defense mit schnellen Fast Breaks belohnt und dadurch konnten wir uns vorentscheidend absetzen.“ Christoph Astl, Spieler der Blackbirds: „Wir haben eine Zeit lang gebraucht, um in die Partie zu finden. Im zweiten Viertel haben wir es aber geschafft, in der Defense einen Zahn zu zulegen und haben durch eine geschlossene Teamleistung mit tollen Fans im Rücken gewonnen.“ Andreas Kuttnig, sportlicher Leiter der Piraten: „Jennersdorf hat uns im zweiten Viertel mit starker Transition-Offense überrollt und das Spiel entschieden. In der zweiten Halbzeit haben wir ein paar gute Sequenzen gehabt, auf die wir aufbauen wollen.“

KOŠ Posojilnica Bank Celovec – BBU Salzburg 71:65 (16:19, 24:32, 55:48) Scorer KOŠ: Smrtnik, Stemberger je 20, Fizuleto 13 Scorer BBU: Ostojic 14, Joch 13, Mitchell 10 KOŠ Posojilnica Bank Celovec (#9) hat sich in der 18. Runde der ZWEITEN Basketball Bundesliga endgültig im Kampf um einen Platz im Playoff zurückgemeldet. Die Kärntner besiegten ihren direkten Konkurrenten um Rang acht BBU Salzburg (#10) mit 71:65 und gewannen damit auch das zweite Saisonduell, womit KOŠ bei Punktegleichheit in jedem Fall vor der BBU zu ranken ist. Insgesamt haben die Kärntner die letzten sieben Spiele mit Salzburg gewonnen. Beide Teams weisen vier Runden vor Ende der Regular-Season nur mehr zwei Punkte Rückstand auf den Achten Wörthersee Piraten auf. Salzburg musste seine sechste Auswärtsniederlage in Serie hinnehmen. Die BBU, die ohne Guillermo Sanchez antreten musste, begann besser, lag früh 9:2 ( Min.) und später 27:20 (15. Min) voran. Mit einem starken 20:4-Start in die zweite Halbzeit (46:36 | 26. Min) gelang KOŠ dann aber die Übernahme des Momentums und schlussendlich die Vorentscheidung. Mit nur acht Turnover stellten die Kärntner einen neunen persönlichen Saisonrekord auf (15 TO BBU) und kompensierten dadurch Defizite am Rebound. KOŠ-Kapitän Andi Smrtnik und Jaka Stemberger waren mit 20 Punkten Top-Scorer der Begegnung. Stimmen zum Spiel: Jaka Stemberger, Spieler von KOŠ: „Wir haben das Spiel nervös begonnen, haben eine schlechte Defense gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir uns gefangen und besser, aggressiver gespielt und somit verdient gewonnen.“ Dragan Sliskovic, Headcoach KOŠ: Ich bin mit der zweiten Hälfte zufrieden. Wir haben gut verteidigt und offensive smarter gespielt.“ Aaron Mitchell, Headcoach der BBU: „Die enttäuschendste Niederlage der Saison. Wir haben viel Arbeit vor uns.“ Dimitris Mouratoglou, Spieler der BBU: „Für beide Mannschaften war es ein wichtiges Spiel. Wir wollten Revanche und hatten auch gut angefangen. In der zweiten Hälfte spielten wir nicht konzentriert genug und das hat uns das Genick gebrochen.“

UBC St. Pölten – Raiffeisen Dornbirn Lions 76:104 (10:24, 32:50, 57:77) Scorer UBC: Kaltenbrunner N. 18, Speiser 17, Böck L. 16 Scorer Lions: Arruti 24, Gmeiner 22, Medori 16 Die Raiffeisen Dornbirn Lions (#4) haben Platz vier in der Tabelle der ZWEITEN Basketball Bundesliga vorübergehend abgesichert. Die Vorarlberger holten sich mit einem 104:76-Auswärtssieg beim UBC St. Pölten (#6) – nach der 8-Punkte-Niederlage in der Hinrunde – auch den Vorteil bei möglicher Punktegleichheit. Diesen weisen sie auch gegen den fünften Basket Flames (#5) auf. St. Pölten verpasste es sich vorzeitig für die Playoffs zu qualifizieren. Die Lions haben in Niederösterreich ihren fünften Sieg in Serie gefeiert und ihre Hochform prolongiert. Eine herausragende Trefferquote von jenseits der Dreipunktelinie ebnete den „Löwen“ einen klaren Sieg. Angeführt von Top-Scorer Ander Arruti (24 PTS), der sieben Dreipunkter traf, stellte Dornbirn mit 24 getroffenen Dreiern und 65% Trefferquote von jenseits der Dreipunktelinie (24/37) zwei neue 2BL-Season-Highs auf. Timur Bas kam in seinem neunten Spiel für die Vorarlberger zum ersten Double-Double (15 PTS | 11 RB). Stimmen zum Spiel: Lukas Böck, Spieler vom UBC: „Dornbirn hat heute einfach sensationell getroffen, obwohl wir an sich eine starke Verteidigung an den Tag legten. Aufgrund der Leistung, die sie in der Offensive heute gezeigt haben, haben sie verdient gewonnen.“ Simon Hintenaus, Spieler vom UBC: „Es war trotz der Niederlage heute eine großartige Erfahrung für mich in einem solchen Spiel eingewechselt zu werden. Die Gäste trafen leider zu viele 3-Punkte Würfe, solche Spiele sind immer schwierig zu gewinnen. Im dritten Viertel haben wir uns zwar gut zurückgekämpft, jedoch verloren wir dann phasenweise wieder den Fokus und kamen so schlussendlich aus dem Spiel, was Dornbirn natürlich sofort ausnützte.“ Borja San Miguel, Headcoach der Lions: „Kompliment an St. Pölten, aber wir sind sehr froh, den vierten Tabellenplatz so eindrucksvoll bestätigt zu haben. Wir hatten natürlich glück mit unseren Würfen aus der Distanz, das war dann auch der Unterschied.“ Filip Brajkovic, Spieler der Lions: „Wir wollten heute von Beginn an aggressiv spielen, da wir wussten, dass St. Pölten eine physisch energische Truppe ist. Ich denke, dass uns das heute gut gelungen ist, mit zahlreichen erfolgreichen 3-Punkte Würfen. Wir konnten den Game Plan gut umsetzten und haben verdient gewonnen.“

Mattersburg Rocks – Panaceo Raiders Villach 87:60 (24:17, 43:30, 63:44) Scorer Rocks: Ware 21, Nicoli 18, Hallett 12 Scorer Raiders: Bajc 20, Boban 13, Perkovic 12 Die Mattersburg Rocks (#1) haben im Kampf um Platz eins nach Ende des Grunddurchgangs einen wichtigen Sieg gefeiert. Die Burgenländer ließen ihrem Verfolger Panaceo Raiders Villach (#2) mit 87:60 keine Chance. Somit liegen die Rocks wieder alleinig an der Spitze, zwei Punkte vor den Kärntnern und hätten bei Punktegleichheit nach 22 Runden auch den Vorteil im direkten Duell, da sie auch die erste Saisonbegegnung gewonnen haben. Mattersburg gewann nun auch das vierte aufeinanderfolgende Spiel gegen Villach und zudem insgesamt sein sechstes Heimspiel in Serie. Die Burgenländer lagen zwar früh zurück (4:11 | 3. Min), gewinnen dann aber jedes Viertel mit zumindest sechs Punkten Vorsprung und am Ende das Spiel verdient mit 87:60. Entscheidend war Mattersburgs Performance am Rebound (52:30) und die Defense gegen die Dreipunkteschützen der Raiders (24%). Bei den Rocks überzeugten Corey Hallett (12 PTS | 14 RB) und Gary Ware (21 PTS | 14 RB) mit einem Double-Double. Bei Villach kam Antonio Boban (13 PTS | 11 RB) auch auf eines. Stimmen zum Spiel: James Williams, Headcoach der Rocks: „Mit unserer tollen Defense-Leistung haben wir das Spiel heute gewonnen. Gratulation an die Mannschaft, jetzt sind wir wieder alleiniger Tabellenführer!“ Joey Vickery, Spieler der Rocks: „Es tut gut zuhause wieder auf dem Parkett zu stehen. Wir haben das Spiel heute gewonnen, hatten aber auch eine anstrengende Trainingswoche hinter uns. Es ist ein sehr wichtiger Sieg für die bevorstehenden Playoffs.“ Rok Zupan, Headcoach der Raiders: „ Gratulation an Mattersburg, es hat heute verdient gewonnen. Unsere Guards konnten das Spiel nicht richtig aufziehen, die Gäste waren heute einfach besser. Gratulation auch zu diesen tollen Fans hier, sie sind die besten in der Liga!“ Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Wir hatten heute vielleicht nicht die richtige Einstellung, zudem sind unsere Würfe von außen nicht so gefallen, sonst wäre es enger geworden. Mattersburg hat verdient gewonnen.“

Union Deutsch Wagram Alligators – Basket Flames 52:83 (18:24, 29:47, 40:59) Scorer Alligators: Laurencik 12, Kvasnicka 8, Hofer 8, Scorer Flames: Memcic 23, Vay 22, Misangumukini 11 Die Basket Flames setzten sich zu Gast bei Union Deutsch Wagram 83:52 durch und lösten ihr Playoff-Ticket. Im ersten Viertel konnten die heimischen Alligators das Spiel noch relativ ausgeglichen gestalten, wobei vor allem zwei Dreier in kurzer Zeit von Jan Kvasnicka für ein Momentum sorgten. Ab dem zweiten Viertel zogen die Flames weiter davon – vor allem Fuad Memcic mit 23 Punkten in Halbzeit 1 war von den Alligators nicht zu halten. Der Start in den dritten Abschnitt gelang den Alligators wieder besser, doch angeführt von Fabricio Vay bauten die Flames ihren Vorsprung kontinuierlich aus.Die Flames kontrollierten die Bretter, trafen hochprozentiger und sicherten sich schließlich einen 83:52 Erfolg. Stimmen zum Spiel: Jakob Traxler, Spieler Alligators: „Wir brauchen mehr Kommunikation in der Offense und in der Defense – jetzt heißt es das Spiel abhaken und weiterarbeiten für das nächste Match gegen KOS.“ Lukas Hofer, Kapitän der Alligators: „Wenn wir nicht umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben, ist ein Sieg in unserer Situation unmöglich“ Franz Zderadicka, Headcoach der Flames: „Alles in allem bin ich mit dem Auftreten der Mannschaft bei diesem Pflichtsieg sehr zufrieden.“ Jakob Wonisch, Spieler der Flames: „Wir wollen gegen Deutsch-Wagram nichts anbrennen lassen und konnten den Sieg souverän einfahren.“

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