Nachberichte zum 9. Spieltag

Quelle: www.basketballaustria.at

Die SWARCO RAIDERS Tirol sind endgültig in der Basketball Zweite Liga angekommen. Nach zwei Auswärtssiegen feierten die Innsbrucker nun auch ihren ersten Heimsieg. Gegen die Wörthersee Piraten gelang vor ihren tollen Heimfans ein 69:62-Erfolg. Wichtige Heimpunkte holten auch die Mattersburg Rocks gegen Salzburg, damit setzten sich die Burgenländer im Spitzenfeld der B2l fest. Unterdessen bestätigten die BBC Nord Dragonz gegen Deutsch Wagram ihren Aufwärtstrend.

Mattersburg Rocks vs. BBU Salzburg74:61 (12:19, 34:38, 48:47)Sonntag, 17 Uhr – Sporthalle Mattersburg 

Mit dem Selbstvertrauen des Vorjahressieges startete Salzburg in Mattersburg in die Partie. Nach ausgeglichenen ersten Minuten legten sie einen 9:0-Lauf aufs Parkett, der ihnen ein kleines Polster verschaffte. Doch nach der ersten Viertelpause wachten die Rocks auf, vor allem Gerry Ware und Corey Hallett fanden unter dem Korb immer Wege, den Ball zu versenken. Die BBU blieb aber bissig und ging nach einem Oluic-Dreier und vier weiteren zählern mit einer 38:34-Führung in die Pause. Nach einem weiteren ausgeglichenen Abschnitt machte Mattersburg im Schlussviertel aber endgültig ernst. Nach einem erfolgreichen Distanzwurf von Jan Nicoli führten sie 56:49, ehe Ware endgültig das Spiel an sich riss und die Rocks mit zehn weiteren Punkten zum Heimsieg führte.  

James Williams, Head Coach Mattersburg: „Da gibt es wenig zu sagen: Die zweite Halbzeit war viel besser als die erste.“ 

Jan Nicoli, Spieler Mattersburg: „Am Anfang war unsere Defense – wie in jedem Spiel – schlecht, wir haben zu unkonzentriert gespielt. Aber wir konnten den Rückstand aufholen und haben unsere Inside-Stärke zum Ausdruck gebracht.“

Danilo Tepic, Spieler Salzburg: „In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt, danach haben wir zu eigensinnig agiert und den Ball zu wenig bewegt. Mattersburg hat in dieser Zeit wichtige Würfe getroffen.“

Guillermo Sanchez Daza, Spieler Salzburg: „Wir müssen fokussierter spielen. Ein Spiel dauert vierzig Minuten, die wir durchspielen müssen.“

Beste Scorer: Ware 32, Nicoli 13, Hallett 10 bzw. Sanchez Daza 16, Yokoyama 8, Joch, Milovac, Oluic je 7.

SWARCO RAIDERS Tirol vs. Wörthersee Piraten 69:62 (17:16, 33:36, 56:49) Sonntag, 18 Uhr – Landessportcenter Tirol, Innsbruck

Nach drei verpassten Anläufen fuhren die SWARCO RAIDERS ihren ersten Sieg in der Basketball Zweite Liga ein. Gegen die Wörthersee Piraten, bei denen Simon Finzgar mit drei Punkten offensiv ein unauffälliges Debüt feierte, zeigten die Tiroler von Anfang an vor allem eines – großen Willen. Das unterstrichen am Ende 47 Rebounds, die einer der Hauptgrund für den knappen 69:62-Erfolg waren. Nach knappen 25 Minuten verschafften sich die Raiders mit einem 8:2-Run gegen Ende des dritten Viertels erstmals etwas Luft. Zwar kamen die Piraten noch einmal zurück, eine richtige starke Defensivleistung – in den letzten 3:25 Minuten kassierte Tirol keinen Korb mehr – sicherte aber endgültig den Sieg.

Felix Jambor, Head Coach Raiders:„Wir sind super glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Der erste Heimsieg ist etwas tolles, wir sind froh, dass wir den unseren Fans endlich schenken konnten. Nach dem letzten Wochenende, an dem wir eine schwere Niederlage erlitten haben, bin ich unglaublich stolz auf jeden einzelnen, dass wir diese Woche so ein Spiel abliefern.“

Oliver Vujakovic, Spieler Raiders:„Ich bin stolz auf die Mannschaft. Wir haben eine gute Reaktion gezeigt nach den knappen Niederlagen in den letzten Wochen. Da war die Enttäuschung groß, aber jetzt sind wir in der richtigen Spur.“

Goran Jovanovic, Head Coach Piraten:„Gratulation an die Raiders zum Sieg und der tollen Atmosphäre. Sie haben sehr hart gespielt, wir haben nichts von dem gemacht, was wir im Training erarbeitet haben. Mein Team war heute nicht auf dem Court.“

Max Kunovjanek, Spieler Piraten:„Das war das erste Mal, dass ich in Innsbruck gespielt habe. Ein wahnsinniges Publikum hier. Eine tolle Mannschaftsleistung, das war etwas überraschend für uns, dass sie so gut dagegengehalten haben. Gratulation!“ 

Beste Scorer:Markovic 16, Vujakovic 15, Cisse 11 bzw. Kunovjanek 23, Ruzic 15, Simoner 10.

Union Deutsch Wagram Alligators vs. COLDAMARIS BBC Nord Dragonz 58:88 (10:36, 28:67, 43:71) Sonntag, 16 Uhr – BORG Deutsch Wagram 

Dass die Formkurve des BBC Nord nach oben zeigt, bewiesen die Dragonz schon in den letzten Wochen. Gegen Deutsch Wagram stellten sie das von den ersten Momenten des Spiels unter Beweis. Nach nicht einmal vier Minuten setzten die Gäste zu einem unwiderstehlichen 24:2-Run an, der der Partie schon sehr früh eine ganz klare Richtung gab. Egal ob unter dem Korb oder aus der Distanz – die Alligators konnten die Burgenländer auch im zweiten Abschnitt nicht halten, weshalb das Spiel schon zur Pause (28:67) vorentschieden war. Der Meinung waren scheinbar auch die Spieler des BBC Nord, die ein katastrophales drittes Viertel spielten. Doch nicht einmal das 4:15 konnte am klaren Auswärtssieg der Eisenstädter etwas ändern.

Hannes Quirgst, Head Coach Deutsch Wagram: „Die erste Halbzeit war eine zum Vergessen, da haben wir nichts umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Nach der Pause haben wir, fairerweise muss man auch sagen gegen die zweite Garnitur der Eisenstädter, endlich das gespielt was wir können und die zweite Halbzeit gewonnen, das war dann das Minimalziel.“

Marko Goranovic, Spieler Deutsch Wagram: „Wir sind sehr schlecht in das Spiel gestartet und haben nicht das gemacht, was wir uns in der Defense vorgenommen haben. In der zweiten Halbzeit haben wir uns wieder gefunden und gezeigt was wir können. Nichtsdestotrotz müssen wir das 

Dusan Kozlica, Head Coach BBC Nord: „Wir haben heute unsere Pflicht getan. Die erste Halbzeit war tadellos, mit der zweiten Halbzeit bin ich nicht zufrieden.“3ww9

Lukas Knor, Spieler BBC Nord: „Wir haben schon in der ersten Halbzeit den Sack zugemacht, haben sehr konzentriert bekommen. Nach der Pause ist dann auch die zweite Garnitur mit den jungen Spielern zum Zug gekommen.“

Beste Scorer: Goranovic 14, Hofer 9, Wlasak, Wittmann je 8 bzw. Drjlaca 15, Najdanovic 11, Kedl, Petrovic je 10. 

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