Nachberichte zum 1. Viertelfinale

Quelle: oebl.at

Der UBC St. Pölten (#5) hat sich zum Auftakt der „Best-of-Three“-Viertelfinalserie mit einem 94:77-Auswärtssieg über die ohne Pointguard Ander Arruti angetretenen Raiffeisen Dornbirn Lions (#4) den Heimvorteil geschnappt. Die weiteren drei Viertelfinalspiele gingen jeweils an das im Grunddurchgang besser platzierte Heimteam, das durchwegs über eine starke Defensivleistung zum Erfolg kam. Bei den Mattersburg Rocks (#1) scorte ausschließlich die Starting-5. Die Jennersdorf Blackbirds (#2) feierten den höchsten Sieg, während die Panaceo Raiders Villach (#3) über ein starkes Schlussviertel zum Erfolg kamen. Im Play-Down setzte sich ebenfalls jeweils das besser gerankte Team durch und sammelte gleich zu Beginn wichtige Punkte im Kampf gegen die Relegation. 

Mattersburg Rocks (#1) – Wörthersee Piraten (#8) 79:65 (25:20, 43:33, 60:43)
Stand in der “Best-of-3”-Serie: 1:0
Scorer Rocks: Ware 20, Nicoli, Hübner je 17, Vancura 14
Scorer Piraten: Schaal 15, Sirnik 14, Simoner 8

Die topgesetzten Mattersburg Rocks (#1) gaben sich zum Viertelfinalauftakt keine Blöße und besiegten die Wörthersee Piraten (#8) mit 79:65. Dank starker Defensivleistung stellten die Burgenländer in der „Best-of-3“-Serie auf 1:0. Nach einem 6:0-Start des Heimteams verlief das Startviertel ausgeglichen. Beide Teams fanden zunächst rasch ihren Offensivrhythmus, ehe die Rocks zunehmend den Gegner unter Druck setzten und sich routiniert absetzten. In den beiden mittleren Abschnitten ließ Mattersburg, das in diesem Spiel fast ausschließlich auf seine Starting-5 vertraute, nur noch 23 Punkte zu und baute damit seinen Vorteil kontinuierlich aus. Die Top-Scorer der Kärntner wie Elvis Keric (7 PTS) oder Maximilian Kunovjanek (6 PTS) wurden von den Rocks aus dem Spiel gewonnen, trotzdem ließen sich die Piraten nie endgültig abschütteln und zeigten insgesamt eine starke Leistung. Die Mattersburger Starting-Line-Up nahm 55 der 56 Versuche aus dem Feld, scorte alle Punkte und stand insgesamt über 220 Minuten am Feld. Gary Ware kam mit 20 Punkten und 11 Rebounds auf sein 12. Double-Double in dieser Saison. 

Stimmen zum Spiel: 

James Williams, Headcoach der Rocks: „Es war grundsätzlich ein gutes Spiel von beiden Mannschaften und richtiger Playoff-Basketball. Wir haben nun vorgelegt und müssen den Sack gleich in Klagenfurt zumachen.“

Gary Ware, Spieler der Rocks: „Die Piraten haben heute gut gespielt, aber wir waren besser! Wir können uns sicher noch steigern, aber wir sind fürs Erste froh, dass wir gewonnen haben und den Start richtig hinbekommen haben.“

Goran Jovanovic, Headcoach der Piraten: „Das war heute mit Sicherheit unser bestes Spiel in der ganzen Saison und das zum richtigen Zeitpunkt. Ich hoffe, dass wir es zu Hause genauso gut oder sogar noch besser machen und ein drittes Spiel in dieser Serie erzwingen.“

Sebastian Schaal, Spieler Piraten: „Wir haben heute wirklich eine gute Leistung gebracht und können zufrieden sein. In Mattersburg ist es nicht leicht, sie waren vor allem inside einfach zu stark.“

Jennersdorf Blackbirds (#2) – Basket Flames (#7) 72:54 (20:9, 34:24, 58:36)
Stand in der “Best-of-3”-Serie: 1:0
Scorer Blackbirds: Astl Ch. 17, Jandrasits 14, Ulreich, Koch S. je 12
Scorer Flames: Vay 23, Stadelmann 8, Memcic 7

Die Jennersdorf Blackbirds (#2) haben einen perfekten Start in die Playoffs 2019 hingelegt. Der Vizemeister ließ den Basket Flames (#7) mit 72:54 keine Chance und stellt in der „Best-of-7“-Serie auf 1:0. Ein 11:0-Run auf 20:7 (10. Min) brachte das Heimteam früh auf Kurs. Mit gewohnt starker Defensive zwang es die Wiener, die ihre Systeme gegen die Burgenländer nicht gut genug exekutieren konnten, insgesamt zu 20 Ballverluste. Fabricio Vay (23 PTS | 18 RB) stemmte sich gegen die drohende Niederlage, war aber als einziger zweistelliger Scorer der Wiener gegen deutlich homogenere Blackbirds – fünf Spieler scorten zweistellig – chancenlos. 

Raiffeisen Dornbirn Lions (#4) – UBC St. Pölten (#5) 77:94 (14:20, 39:53, 66:71)
Stand in der “Best-of-3”-Serie: 0:1
Scorer Lions: Bas 22, Medori 21, Gmeiner 11
Scorer UBC: Speiser 27, Pöcksteiner 21, Böck L., Böck Ch. je 12

Der UBC St. Pölten (#5) hat sich mit einem 94:77-Auswärtssieg gegen die Raiffeisen Dornbirn Lions (#4) den Vorteil in der „Best-of-7“-Serie gesichert. Die Niederösterreicher gewannen damit, wie im Vorjahr, das erste Spiel ihrer Viertelfinalserie. Dornbirn, das in diesem Spiel auf Ander Arruti verzichten musste, droht erneut in Stage One der Postseason auszuscheiden. In den letzten sechs Saisonen schaffte es Dornbirn nie ein Halbfinale zu erreichen. Die Gäste aus Niederösterreich erwischten perfekte erste 15 Minuten, lagen 40:23 voran. Nach -14 zur Pause schlugen die Lions aber prompt zurück. Mit einem 15:2-Run in den ersten vier Minuten der zweiten Halbzeit (54:55 | 24 Min) machten sie die Partie wieder spannend. Timur Bas – am Ende mit 22 Punkten und 10 Rebounds bester Mann der Lions – brachte die „Löwen“ dann mit 62:61 (27. Min) in Führung. Doch Martin Speiser (27 PTS) und Florian Pöcksteiner (21 PTS) rissen das Spiel wieder an sich und sorgten binnen wenigen Minuten für die Vorentscheidung zu Gunsten der Niederösterreicher. Beide Akteure verbuchten im bislang wichtigsten Saisonspiel ihr Season-High. 

Panaceo Raiders Villach (#3) – Mistelbach Mustangs (#6) 74:68 (17:23, 33:40, 54:57) 
Stand in der “Best-of-3”-Serie: 1:0
Scorer Raiders: Boban, Bajc je 25, Primc 12
Scorer Mustangs: Jedovnicky 12, Prachar, Kremen je 10, Sismilich 9

Die Panaceo Raiders Villach (#3) haben sich zum Auftakt der Viertelfinalserie in der ZWEITEN Basketball Bundesliga gegen die Mistelbach Mustangs (#6) einen 74:68-Sieg erkämpft. Die Kärntner haben damit auch das fünfte Viertelfinalspiel gegen die Niederösterreicher für sich entschieden. Sowohl 2015, als auch 2016 waren die Raiders mit einem 2:0 über die Mustangs ins Semifinale aufgestiegen. Dabei hatte es den Anschein, als hätte Mistelbach das Spiel von Beginn an unter Kontrolle: Ohne Michal Semerad bauten die Mustangs ihren Vorteil auf bis zu 14 Punkte aus (47:33 | 24. Min), ehe die Raiders – dank fünf getroffener Dreipunkter innerhalb von fünf Minuten – die Partie wieder „öffneten“ (54:55 | 29. Min). Den Schlussabschnitt eröffneten die Villacher dann mit einem 11:0-Run (65:57 | 34. Min), der ihnen – obwohl Mistelbach nochmals ausgleichen konnte – den Sieg brachte. Antonio Boban und Martin Bajc waren mit jeweils 25 Punkten hauptverantwortlich für den Sieg. 

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