Am Ende doch den Anschluss verloren: 69:83

Auch das zweite Heimspiel der neuen Saison verlief für die Rocks nicht nach Wunsch, die Williams-Truppe musste gegen die Dornbirn Lions klein beigeben.

Vor dem Spiel gab es zunächst die frohe Kunde, dass Point-Guard Claudio Vancura wieder mit von der Partie ist, er hatte sich ja gegen Mistelbach am Finger verletzt. Das Duell gegen den Vertreter aus dem Westen begann aber nicht gut: 5:13 hieß es bereits nach einem erfolgreichen Wurf vom besten Mann am Parkett, Lions-Guard Ander Arruti. Nach und nach erfing sich die Heimmannschaft und ein Dreier von Youngster Philipp Germ brachte erstmals die Führung. Diese wechselte dann aber hin und her, ehe sich Dornbirn doch etwas absetzen konnte (23:18 im zweiten Viertel). Es entwickelte sich ein aggressives Spiel, Defensive war Trumpf und der Kampf um den Ball regierte. So wurde den Fans einiges geboten – zur Halbzeit lagen die Gäste mit zwei Zählern in Front (36:34).

Nach Wiederbeginn dauerte es jedoch fünf Minuten, ehe Gary Ware seine Farben endlich wieder nach vorne brachte, 45:44 der Spielstand Mitte des dritten Quarters. Nun wurde der Ball beim BKM schneller geschwungen, die Fans hatten den Eindruck, es könnte etwas Gutes werden. Zwei Dreier des Ex-Rockers Sebastian Gmeiner brachten jedoch eine erste Wende, denn nach drei Viertel der Spielzeit waren wieder die Vorarlberger am Drücker und in Front.

Im letzten Abschnitt ging es weiterhin heiß her, bis zum Ende der Spielzeit sollten sich auf beiden Seiten je drei Spieler ausfoulen! Die Burgenländer versuchten alles und bäumten sich noch einmal auf, Corey Hallett brachte seine Farben auf 68:74 heran – aber dann kam der „Dagger“ in Form eines Drehpunkters von Sebi Gmeiner, die Messe war gelesen. Mattersburg versuchte den Gegner in der letzten Minute an die Freiwurflinie zu schicken und die Zeit so anzuhalten, traf aber selbst dann nicht mehr in den Korb. So freuten sich die Löwen über einen 83:69-Auswärtserfolg.

Wir waren nicht 100% fokussiert. Dornbirn hat aggressiv gespielt und verteidigt und das hat uns teilweise vor Probleme gestellt,

analysierte Coach James Williams die bittere Pille. Bester Werfer war erfreulicher Weise Youngster Philipp Germ (19 Punkte) vor Gary Ware (17 Zähler).

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