Raiders hatten den längeren Atem

Beim Meister aus Villach setzte es die siebente Niederlage im 15. Spiel für die Rocks. Die Aufholjagd der Burgenländer in der zweiten Hälfte blieb leider unbelohnt, am Ende setzten sich die Hausherren mit 103:84 durch.

In der ersten Halbzeit war zumeist Villach am Drücker, der BKM war defensiv nicht immer auf der Höhe und die Raiders trafen hochprozentig – die Siegesserie von vier Partien machte sich hier bemerkbar. 51:34 hieß der vertrauenserweckende Zwischenstand nach der Hälfte der zu absolvierenden Spielzeit für die Villacher. Die Pausenansprache von Coach Joey Vickery schien aber, Früchte zu tragen.

In Hälfte zwei zeigten sich die Gäste verbessert, in der Offensive wurde immer wieder ein freier Mann gefunden – ansonsten war es aber auch oft Regisseur Royce Woolridge mit Einzelaktionen, der für Körbe sorgte. Bis auf 63:67 sollten Corey Hallett und seine Mannen heran kommen, es bestand Hoffnung bei der Mannschaft und den mitgereisten Fans! Damit war das Pulver aber leider verschossen, denn zu Beginn des letzten Viertels sicherte sich Villach dank eines 12:0-Laufs den endgültigen Zugriff auf diese Partie. Mattersburg war in dieser Phase offensiv zu chaotisch, zudem fand der Gegner in dieser Phase auch seine Wurfsicherheit wieder, stellte auf 82:67. Auf diesen letzten Run wussten Jan Nicoli und seine Mitspieler keine geeignete Antwort mehr, es sollte nichts mehr gelingen und somit stand der Sieger dieses Duells fest. Weiter geht es für Mattersburg am 27. Jänner beim langjährigen Rivalen, Mistelbach Mustangs!

Wir haben heute sicher nicht unser bestes Spiel gezeigt, aber die Raiders haben auch sehr gut getroffen,

berichtete Manager Lukas Hrdlicka.

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