Nachberichte zur 8. Runde

Quelle: oebl.at:

Die Basket Flames und Raiffeisen Dornbirn Lions feiern Big-Wins gegen das Top-Duo. Während die Wiener einen deutlichen Erfolg gegen die Jennersdorf Blackbirds feierten, setzten sich die Vorarlberger gegen die routinierten Mattersburg Rocks durch. Die Mistelbach Mustangs, die Wörthersee Piraten und der UBC St. Pölten kamen zu souveränen Erfolgen. Hochspannung gab währenddessen in Villach. Die Raiders setzten sich hauchdünn gegen die BBU Salzburg durch.
ZWEITE Basketball Bundesliga:
Mistelbach Mustangs – KOŠ Posojilnica Bank Celovec 84:64
Wörthersee Piraten – BBC Nord Dragonz 85:67
Raiffeisen Dornbirn Lions – Mattersburg Rocks 93:85
Union Deutsch Wagram Alligators – UBC St. Pölten 70:89
Panaceo Raiders Villach – BBU Salzburg 92:90
Basket Flames – Jennersdorf Blackbirds 78:60

Mistelbach Mustangs – KOŠ Posojilnica Bank Celovec 84:64 (25:16, 43:24, 59:40)
Beste Werfer Mustangs: Sismilich 28, Jedovnicky 24, Prachar 15
Beste Werfer KOS: Fizuleto 20, Kralj 16, Smrtnik 11

Die Mustangs starten wieder mit kurzer Bank – neben Semerad fehlen Heindl und Filipovic. Doch auch KOS hatte mit Ausfällen zu kämpfen. Das Spiel startet mit leichten Vorteilen der Gäste, ab der Hälfte des erstens Viertels nehmen die Gastgeber Fahrt auf, Ivo Prachar als Vollstrecker setzt sich immer wieder in der Zone durch. Das zweite Viertel bleibt hinsichtlich der Korbausbeute zunächst für beide Teams mager. Dann legen die Gastgeber zu, KOS kann nicht mitziehen und der Vorsprung der Mustangs wird zweistellig, KOS bleibt im zweiten Viertel im Score einstellig, der Vorsprung komfortabel. Wieder eröffnet Michal Jedovnicky mit zwei Punkten das Viertel, die Mustangs bauen erst den Vorsprung aus. KOS hält dann aber das Viertel ausgeglichen und die Mustangs bleiben mit+19 in Führung. Im finalen Abschnitt können die Gäste verkürzen. Wieder ist es Michal Jedovnicky, der den Knick der Mustangs ausbügelt. Die Mustangs bringen das Spiel schließlich mit einem komfortablen Polster zu Ende.

Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Ein sehr wichtiger Sieg für uns, auch wenn KOS – so wie wir – nicht komplett war. Wir haben heute viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Nichts desto trotz nur ein kleiner Schritt.”

Michal Jedovnicky, Spieler der Mustangs: „Wir haben recht gut begonnen. Sie haben dann zwar auch einige Fast-Break-Aktionen gehabt, doch wir haben in der Offense den Ball besser bewegt. In der zweiten Hälfte war unsere Defense besser und wir haben den Ball in der Offense weiter gut bewegt.“

Dragan Sliskovic, Headcoach KOS: “Wir haben in der ersten Hälfte zu viel zugelassen. In der zweiten Hälfte haben wir besser gespielt, aber der Rückstand aus der ersten Hälfte war bereits zu groß, um näherzukommen. Vor allem die Reboundstärke des Gegners war einer der Knackpunkte, ebenso wie unsere Schwächen in der Defense. Gratulation an Mistelbach, sie haben heute verdient gewonnen.”

Jan Razdevsek, Spieler KOS: „Wir haben nicht gut gespielt, vor allem in der Defense. Wir waren zu weich und wir müssen unser Rebounding verbessern. Es war offensichtlich, dass unser Center gefehlt hat. Nun müssen wir uns zusammennehmen und nächste Woche stärker zurückkommen.“

Wörthersee Piraten – BBC Nord Dragonz 85:67 (21:21, 44:35, 66:57)
Beste Werfer Piraten: Keric 27, Sirnik 20, Simoner 13
Beste Werfer Dragonz: Hegedüs 18, Baumgartner 14, Markus 11

Den besseren Start ins Spiel erwischen die Gäste aus Eisenstadt, sie legen gleich mit 0:8 vor. Die Piraten schlagen dann aber umgehend zurück. Angeführt von Lukas Simoner agieren sie mit den Gästen bis zur Viertelpause auf Augenhöhe. Ein ähnlicher Spielverlauf auch im zweiten Viertel, erst gegen Ende des Abschnitts können die Gastgeber sich etwas absetzen und mit einer 44:35 Führung in die Halbzeitpause gehen. Erneut starten die Dragonz besser in die Halbzeit, schaffen es zunächst den Rückstand zu verkürzen. Die Piraten haben aber bald die richtige Antwort parat, bauen den Vorsprung etwas aus und gehen mit einem 66:57 ins Schlussviertel. Dort hatten die Piraten dann Vorteile. Vor allem Keric spielte stark auf. Bei den Dragonz stemmt sich speziell Hegedüs bis zum Schluss gegen die Niederlage. Die Wörthersee Piraten kommen aber schließlich zu einem deutlichen 85:67 Sieg.

Lukas Simoner, Spieler Piraten: „Wir hatten heute einige Schwierigkeiten am Rebound, konnten diese aber durch eine gute Defense und eine niedrige Anzahl an Ballverlusten kompensieren. Daher geht der Sieg auch so in Ordnung.”

Dusan Kozlica, Headcoach Dranonz: “Um gegen Mannschaften, die uns qualitativ überlegen sind, in Zukunft bestehen zu können, müssen wir uns mental steigern.“
Raiffeisen Dornbirn Lions – Mattersburg Rocks 93:85 (25:21, 51:42, 68:63)
Beste Werfer Lions: Medori 24, Arruti 22, Kevric 14
Beste Werfer Rocks: Hallett 24, Ware 21, Vancura 17

Die Löwen starten wie aus der Pistole geschossen. Die Rocks sind aber abgebrüht und halten dagegen und bleiben in Schlagdistanz. Auch im 2. Abschnitt halten die Löwen die Rocks auf Distanz und als in der 20. Minute Ivica Dodig ein 4-Punkte-Spiel gelingt, schaut die Führung mit 51:42 schon recht deutlich aus. Auch nach der Pause kommen die Löwen konzentriert aus der Kabine, setzen sich erstmals zweistellig ab. Der Tabellenführer kontert mit einem 6:0-Lauf und verkürzt bis zum Ende des 3. Viertels. Im letzten Viertel spielen dann beide Teams mit offenem Visier. Binnen weniger Minuten erobert US-Center Gary Ware für sein Team erstmals die Führung. Dann folgt ein fulminanter Schlussakt der Löwen, die schließlich einen 93:85 Sieg gegen den Tabellenführer.

Borja San Miguel, Headcoach der Lions: „Das war ein sehr wichtiger Sieg für uns. Wir haben unseren Game-Plan eingehalten, wir waren sehr konzentriert und die Mannschaft hat als Team überzeugt. Jetzt sind wir alle sehr glücklich über diesen Erfolg.“

Luka Kevric, Spieler der Lions: „„Das war ein Statement-Spiel. Das haben wir gewusst und alle haben zu diesem Erfolg beigetragen. Wir waren von Beginn an im Spiel und wir haben am Ende die Nerven behalten.“

James Williams, Headcoach der Rocks: „Dornbirn hat heute sehr gut gespielt und verdient gewonnen. Wir sind zwar noch einmal herangekommen, aber Dornbirn hat sich heute das Spiel nicht mehr nehmen lassen.“
Union Deutsch Wagram Alligators – UBC St. Pölten 70:89 (15:24, 34:46, 50:66)
Beste Werfer Alligators: Marek 20, Hofer 12, Goranovic 8
Beste Werfer St. Pölten: Böck 19, Kaltenbrunner 16, Speiser 11

Das Spiel startet sehr ausgeglichen. St. Pölten legt immer etwas vor, doch vor allem Simon Marek hält die Alligators mit guter Trefferquote im Spiel. Danach können die routinierten St.Pöltner die Fehler der Alligators besser ausnützen und setzen sich bis zur Viertelpause ab. Der zweite Abschnitt verläuft sehr ausgeglichen. St.Pölten behauptet die Führung weiterhin, doch die Alligators lassen sich nicht abschütteln und können immer wieder verkürzen. Ein ähnliches Bild auch im dritten Viertel – die Alligators zeigen immer wieder gute Aktionen und spielen mit viel Energie – Paul Rotter und Marko Goranovic können sich gut in Szene setzen. St.Pölten kann aber durch ihr starkes Kollektiv überzeugen. Christoph Böck läuft in der Crunch-Time heiß. Die Alligators geben aber nicht auf und können nochmals verkürzen. Am Ende nutzt St.Pölten die vielen Turnovers der Alligators aus und gewinnt sicher mit 89:70.

Stefan Grassegger, Headcoach Alligators: “Solange wir weiterhin so undiszipliniert abseits des Spielfeldes agieren, wird unsere Arbeit hier nie die Früchte tragen, die sie sollte. Ich bin extrem enttäuscht von Teilen des Teams. Gratulation an St. Pölten.“

Simon Marek, Spieler Alligators: „Phasenweise haben wir gezeigt, dass wir gegen so eine starke Mannschaften dagegen halten können. Auf jeden Fall müssen wir weiter als Team an unseren Fehlern arbeiten.”

Martin Speiser, Spieler St. Pölten: „Es war ein harter Fight gegen eine talentierte junge Truppe. Am Ende haben wir ihre Fehler ausgenutzt und konnten schließlich souverän gewinnen.“

Panaceo Raiders Villach – BBU Salzburg 92:90 (21:26, 37:51, 68:71)
Beste Werfer Raiders: Boban 35, Erkulj 21, Perkovic 11
Beste Werfer BBU: Mouratoglou 31, Sanchez 16, Milakovac/Oluic je 12

Salzburg startete besser in die Begegnung und erspielt sich einen schnellen zweistelligen Vorsprung. Vor allem in der Verteidigung ließen die Raiders zu viel zu spielt man viel zu. Salzburg führt zu Pause 51:37. In der zweiten Halbzeit läuft das erste Mal Perkovic, der sowohl in die Offensive als auch in die Defensive viel neuen Schwung bringt. Sechs Minute vor dem Ende erobern die Raiders erstmals die Führung. In den letzten Minuten erspielen sich die Heimischen einen 11-Punkte-Vorsprung. Doch Mouratoglou hält die BBU in Schlagdistanz. Die Raiders setzen schließlich hauchdünn mit 92:90 durch.

Rok Zupan, Headcoach Villach: „Ich bin glücklich das wir in der zweiten Halbzeit etwas  Defense spielten.Letztendlich haben wir glücklich gewonnen.“

Aaron Mitchell, Headcoach BBU: “Gratualation an die Villach Raiders für den Sieg.Wir haben gute drei Viertel gespielt.Im letzten Viertel haben wir schlecht gespielt und deswegen verloren.“

Basket Flames – Jennersdorf Blackbirds 78:60 (24:22, 42:33, 67:53)
Beste Werfer Flames: Vay 20, Memcic 12, Wonisch 9
Beste Werfer Balckbirds: Koch 16, Moric 14, C. Astl, Ulreich je 8

Franz Zderadicka schickte eine große Startaufstellung ins Spiel. Memcic, Vay, Soldo und Co suchten ihre Vorteile vor allem unter dem Korb. Das gelang anfangs perfekt. Auf der Gegenseite fing Sebastian Koch bärenstark an. Somit ging es mit einem 24:22 in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt konnten sich die Flames dank Fabricio Vay, der 10 Punkte im zweiten Viertel erzielte, absetzen. Vier Minuten vor der Pause lagen die Hausherren bereits 42:31 in Front. In der Schlussphase der ersten Hälfte wollte den Flames aber kein einziger Punkt mehr gelingen und auch die Blackbirds konnten nur mehr zwei Punkte anschreiben. 12 Sekunden nach dem Seitenwechsel wurde der bis dahin starke Fuad Memcic ausgeschlossen (Anm. Unsportliches Foul in der ersten Halbzeit + technisches Foul in der zweiten Halbzeit). Die Flames ließen sich aber nicht verunsichern. Jakob Wonisch setzte offensiv einige Akzente. Die Flames zogen auf 60:41 davon und die Gäste wirkten verunsichert. Im Schlussabschnitt war vor allem die Defense bei beiden Teams Trumpf. Beide Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig, aber schließlich konnten die Flames auch den Schlussabschnitt mit 11:7 gewinnen und sich schließlich 78:60 durchsetzen.
Franz Zderadicka, Headcoach der Flames: „Das war unser bestes Spiel heuer. Wir waren vor dem Spiel der Meinung, dass wir inside Vorteile haben. Die haben wir auch perfekt ausgenutzt. Defensiv wollten wir vor allem Klepeisz und Jandrasits aus dem Spiel nehmen und auch das ist uns ausgezeichnet gelungen.”
Dominik Alturban, Kapitän der Flames: „Wir haben den Gameplan heute perfekt umgesetzt. Alle Spieler haben sich heute positiv eingebracht und haben sich diesen Sieg verdient.”
Daniel Müllner, Headcoach der Flames: „Gratulation an die Flames. Sie waren heute die klar bessere Mannschaft. Wir hatten heute einen ganz schwachen Wurftag und somit geht diese Niederlage auch klar in Ordnung.”
Christoph Astl, Spieler der Flames: „Es war ein hartes Spiel. Wir haben leider keinen Spielrhythmus gefunden und die Flames haben sehr gut gespielt. Gratulation. Das nächste Match wird hoffentlich besser.”

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