Nachberichte zur 16. Runde

Quelle: oebl.at: In der 16. Runde der ZWEITEN Basketball Bundesliga hat der UBC St. Pölten (2) den Vienna D.C. Timberwolves (1) ihre erste Saisonniederlage zugefügt. Die Niederösterreicher gewannen auswärts nach Verlängerung mit 96:89 (82:82). Sie wahren damit ihre Chance auf Platz eins nach dem Grunddurchgang. Im Kampf um Platz acht – und damit der Qualifikation für die Playoffs 2018 – könnte eine Vorentscheidung gefallen sein: KOŠPosojilnica Bank Celovec (8) gewann sein Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Basket Flames (9) mit 86:82 und liegt nun in der Tabelle, bei einem Spiel weniger, zwei Punkte vor den Wienern. Alleiniger Dritter sind die Mistelbach Mustangs (3), die ihr Gastspiel bei den Raiffeisen Dornbirn Lions (5) in einen souveränen 101:84-Auswärtssieg verwandelt haben. Meister Panaceo Raiders Villach (4) hat mit seinem fünften Saisonsieg in Serie erstmals in dieser Saison einen Platz in den Top-4 bezogen. Die Kärntner besiegten die Mattersburg Rocks (7) dank starker Offensivleistung mit 103:84. Die BBU Salzburg (10) dominierte gegen Basket 2000 Vienna Warriors (11) – die nur mit fünf Spielern angereist waren – mit 91:59 und verbesserte sich nach dem dritten Saisonsieg in der Tabelle um einen Platz. Dank einer starken Eröffnung – 24:8 im ersten Viertel – haben die Jennersdorf  Blackbirds (6) ihr Heimspiel gegen die Wörthersee Piraten (12) am Ende verdient mit 93:59 gewonnen.

Vizemeister UBC St. Pölten (2) hat den bis dato ungeschlagenen Vienna D.C. Timberwolves (1) die erste Niederlage der Saison zugefügt. Die Niederösterreicher setzten sich in Wien nach Overtime mit 96:89 durch. Damit beträgt der Rückstand in der Tabelle auf Platz eins nur noch sechs Punkte, wobei St. Pölten noch ein Spiel mehr auszutragen hat. In einem doch über weite Strecken engen Duell fanden die „Wölfe“ zu Beginn des dritten Abschnitts eine 12-Punkte-Führung vor (55:43) – weil in dieser Phase ein 10:2-Run gelang. Doch St. Pölten kämpfte sich zurück und Roman Jagsch (14 PTS, 5 AS, 4 ST) brachte die Niederösterreicher mit einem Lay-Up zwei Sekunden vor Schluss in die Overtime. Dort hatte die Mannschaft um Top-Scorer Martin Speiser (29 PTS, 9 RB) endgültig das „Momentum“ und entschied eine sehr intensive, auf hohem Niveau geführte Partie für sich. Bei den Timberwolves, die einige Spieler verletzungsbedingt vorgaben, war Marko Kolaric (22 PTS, 17 RB) stark.

Im Kampf um das womöglich letzte Ticket für die Playoffs 2018 hat sich KOŠ Posojilnica Bank Celovec (8) einen entscheidenden Vorteil verschafft. Die Kärntner gewannen ihr Heimspiel gegen ihren direkten Konkurrenten um Platz acht Basket Flames (9) am Ende knapp mit 86:82. KOŠ hat nun in der Tabelle zwei Punkte Vorsprung auf die Wiener und noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Im Gegenzug halten die „Flammen“ mit +10 den Vorteil im „direkten Duell“. Auch diese Begegnung wurde erst in den Schlussminuten entschieden. Insgesamt hatten die Kärntner deutlich weniger Turnover (10:18) und einen überragenden Ziga Erculj (29 PTS, 8 AS). Fuad Memcic war bei seinem Debüt für die Flames mit 23 Punkten Top-Scorer, konnte aber die Niederlage nicht abwenden.

Die Mistelbach Mustangs (3) haben sich nach der 16. Runde den alleinigen dritten Tabellenplatz gesichert. Die Niederösterreicher setzten sich bei den Raiffeisen Dornbirn Lions (5) mit 101:84 eindeutig durch. Mit dem nun zweiten Saisonsieg über die Vorarlberger und auch dem besseren direkten Verhältnis zu Villach, liegt die Weissenböck-Truppe klar auf Kurs Top-4. Der 11. Saisonsieg der Mustangs ist auch in dieser Höhe sehr verdient: Die Niederösterreicher gewannen die ersten drei Viertel mit durchschnittlich über acht Punkten Differenz, hatten deutlich mehr Input von der Bank (31:1 „bench-points“) und konnten „Löwe“ Ander Arruti bei nur acht Punkten halten. Der Spanier – er macht durchschnittlich 21,6 Punkte – blieb erstmals in dieser Saison im Scoring einstellig. Top-Scorer bei den Mustangs war der 18-jährige Guard Paul Isbetcherian. Seine 23 Punkte bedeuten für den Mistelbacher „carrer-high“.

Den vierten Tabellenplatz nach der 16. Runde der ZWEITEN Basketball Bundesliga haben sich die Panaceo Raiders Villach (4) gesichert. Die Kärntner gewinnen gegen die Mattersburg Rocks (7) am Ende souverän mit 103:84 – und beziehen in dieser Saison erstmals einen Platz unter den Top-4, da sie mit +8 den Vorteil im „direkten Duell“ mit Dornbirn besitzen. Das Spiel dominierte Villach von Beginn an: Es diktierte mit einer hohen Trefferquote das Geschehen – doch im dritten Viertel fanden die Rocks rund um Royce Wollridge (37 PTS, 10 RB) plötzlich Lösungen, um Villach aus dem Konzept zu bringen. Nach einem zwischenzeitlichen minus 22 (48:26; 19. Min), kamen die Rocks nochmals auf -1 heran (64:63; 29. Min), ehe Villach mit 34 Punkten im Schlussviertel wieder hochprozentig scorte. Am Ende traf der Meister, der nun schon seit fünf Spielen ungeschlagen ist, deutlich besser: 67% zu 47% 2pFG und 45% zu 31% 3pFG. Mensud Julevic machte mit 25 Punkten und 17 Rebounds ein „double-double“. Mattersburg, das nun bereits zum vierten Mal in Serie in Villach verlor, konnte US-Neuzugang Robert Brown noch nicht einsetzen.

Die BBU Salzburg (10) hat gegen Basket 2000 Vienna Warriors (11) ihren zweiten Heimsieg in Folge gefeiert. Damit sicherten sich die Salzburger das „direkte Duell“ mit den Wienern (+12) und machten in der Tabelle auch einen Platz gut. Die BBU diktierte gegen nur fünf Warriors – der Rest der Mannschaft fiel wegen Krankheiten und Verletzungen aus – von Beginn an das Geschehen. Trotz 24 Turnover fixierte die BBU, speziell dank des tieferen Kaders und auch einer starken Trefferquote von außen (48%), einen klaren Sieg. Top-Scorer war einmal mehr Guillermo Sanchez mit 24 Punkten. Armin Topic machte für die Wiener 23 Zähler.

Die Jennersdorf Blackbirds (6) haben das Trainer-Debüt von Goran Jovanovic für die Wörthersee Piraten (12) verpatzt. Die Burgenländer fügten den Kärntnern am Ende eine klare 59:93-Niederlage zu. Für die Entscheidung sorgte der Tabellensechste, der damit bereits sechs Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz hat, bereits in der ersten Halbzeit (54:25). Mit aggressiver Defense und hoher Intensität klärten Top-Scorer Christoph Astl (25 PTS) & Co. schon zu Beginn die Fronten.

 

Die Ergebnisse der 16. Runde im Überblick:

 

kos KOŠ Posojilnica Bank Celovec – Basket Flames

86:82 (15:17, 39:36, 62:56)

flames
wolves Vienna D.C. Timberwolves – UBC St. Pölten

89:96 n.V. (22:21, 43:39, 67:61, 82:82)

stp
 blackbirds Jennersdorf Blackbirds – Wörthersee Piraten

93:59 (24:8, 54:25, 74:42)

piraten
raiders Panaceo Raiders Villach – Mattersburg Rocks

103:84 (25:13, 51:34, 69:65)

rocks
 lions d Raiffeisen Dornbirn Lions – Mistelbach Mustangs

84:101 (16:25, 35:50, 48:73)

mustangs
bbu BBU Salzburg – Basket 2000 Vienna Warriors

91:59 (24:16, 47:32, 75:44)

 warriors

 

Die Ergebnisse der 16. Runde im Detail:

kos KOŠ Posojilnica Bank Celovec – Basket Flames
86:82 (15:17, 39:36, 62:56)
flames
Das Spiel verlief am Anfang ausgeglichen, KOŠ Celovec und Basket Flames agierten eher abwartend. Nach 6 Minuten wurden auf beiden Seiten jeweils nur 9 Punkte erreicht. Am Ende des ersten Viertels spielten die Gäste etwas konsequenter und konnten es für sich entscheiden – 15:17. In der vierten Minute des zweiten Viertels übernahm KOŠ erstmals die Führung (24:23). Daraufhin punkteten beide Mannschaften ausgeglichen. Die Wiener hatten in dieser Phase nur wenig entgegen zu setzten. Mit drei Punkten Vorsprung ging KOŠ in die Pause (39:36).

In der zweiten Minute des dritten Viertel gelang es den Gästen aus Wien wieder auszugleichen 41:41. Danach wechselte die Führung einige Male. In der achten Minute gelang es den Klagenfurter sich mit 61:54 abzusetzen und den Vorsprung auch zu halten (62:56). Das Spiel war auch im letzten Viertel zunächst ausgeglichen, die Gäste aus Wien kamen immer näher. In der letzen Minute wurde es noch einmal sehr spannend, die Flames konnten ausgleichen (80:80). KOŠ Celovec behielt die Nerven und konnte mit 86:82 letztendlich als Sieger vom Platz gehen.

Stimmen zum Spiel:
Dragan Sliskovic, Headcoach von KOŠ: „Schweres Spiel! Aber am Ende zählt der Sieg.“
Christian Erschen, Spieler von KOŠ: „Wir sind glücklich, dass wir es zum Schluss doch noch über die Runden gebracht haben. Wir hätten die Flames zum Schluss nicht zurück kommen lassen dürfen, aber ein Sieg ist ein Sieg.“
Franz Zderadicka, Headcoach der Flames: „Wie erwartet war es ein knappes Spiel. Von Anfang bis zum Ende ein Kampf um jeden Ball. KOŠ hat in der zweiten Halbzeit schneller die Wurfhand gefunden. Aber wir haben uns zurück gekämpft und es wurde noch einmal knapp. KOŠ hat verdient gewonnen.“
Maximilian Hübner, Spieler der Flames: „Es ist das dritte Spiel in Folge, dass wir so knapp verlieren, das ist echt frustrierend. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir die nächsten Spiele gewinnen werden.“
Beste Werfer: Erculj 29, Soldo 23, Strazar 12 bzw. Memcic 23, Hübner 22, Künstner 15;

 

wolves Vienna D.C. Timberwolves – UBC St. Pölten
89:96 n.V. (22:21, 43:39, 67:61, 82:82)
stp
Die Timberwolves starten mit einem 9:2-Run, den die St. Pöltner angeführt von Lukas Böck mit einem 15:2-Lauf auf 17:11 kontern. In der Folge kommen die Hausherren um Jonas John und Laurence Müller wieder besser ins Spiel, nach zehn Minuten heißt es 22:21 für die Wölfe. Roman Jagsch, Denis Soldo und Co. setzen sich im zweiten Viertel auf 35:29 und 37:32 ab. Bei den Wolves ist Marko Kolaric an beiden Enden der Eckpfeiler. Die Wiener minimieren bis zur Halbzeit ihre Ballverluste und legen auf 43:39 vor.

Peter Hofbauer und die Timberwolves starten in die zweite Hälfte hervorragend und ziehen auf 55:43 davon. Als sich St. Pölten um Martin Speiser wieder nähert, sorgen Kolaric und John mit Dreiern für Entlastung. Mit 67:61 geht es in den Schlussabschnitt. Hier haben die Wölfe gegen die druckvolle Defense der Gäste Probleme, führen durch Laurence Müller, Nemanja Nikolic und Petar Cosic nach 35 Minuten aber noch 77:70. In der Folge ist Martin Speiser nicht zu halten, St. Pölten gleicht auf 77:77 aus. Cosic stellt mit einem toughen Dreier auf 80:77, Roman Jagsch gleicht nach einem umstrittenen unsportlichen Foul auf 80:80 aus. Rund vier Sekunden vor Ende stellt Nikolic nach Traumpass von David Geisler auf 82:80. Auf der Gegenseite scort Roman Jagsch unbedrängt zum Ausgleich, eine letzte Auszeit der Wolves bringt nichts ein.

In der Verlängerung sind die Gäste klar besser, Speiser und Co ziehen auf 91:85 und 93:87 davon. Die Wolves verkürzen zwar noch auf 89:93, doch St. Pölten trifft noch drei Freiwürfe und gewinnt nach der Vier-Punkte-Niederlage im Hinspiel auch das direkte Duell.

Stimmen zum Spiel:
Hubert Schmidt, Headcoach der Wolves: „Auch wenn wir es am Ende der regulären Spielzeit selbst in der Hand gehabt haben, hat St. Pölten heute verdient gewonnen. Trotz der Führung war unser Spiel auch schon in der ersten Hälfte nicht auf der Höhe. Eine Niederlage, die uns sicher dabei hilft, hungrig zu bleiben.“
Philipp D’Angelo, Kapitän der Wolves: „Leider hat es heute nicht gereicht. Unser Spiel war viel zu fehleranfällig und energielos.“
Andreas Worenz, Headcoach vom UBC: „Ein wichtiger Sieg, der uns unserem Ziel näher bringt. Wir wollen den zweiten Platz jetzt verteidigen.“
Denis Soldo, Spieler vom UBC: „Es war ein harter Kampf bis zum Schluss, mit dem glücklicheren Ende für uns. Wir haben sehr intensiv gespielt, das war der Schlüssel zum Sieg.“
Beste Werfer: Kolaric 22, John 15, Hofbauer 13 bzw. Speiser 29, Böck L. 19, Jagsch 13;

 

blackbirds Jennersdorf Blackbirds – Wörthersee Piraten
93:59 (24:8, 54:25, 74:42)
piraten
In den ersten 5 Minuten verläuft das Spiel ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Blackbirds. Danach setzt sich Christoph Astl in Szene und bringt die Blackbirds mit 24:8 in Front. Im zweiten Viertel dominiert jetzt Matthias Klepeisz mit punktgenauen Distanzwürfen und so bauen die Blackbirds den Vorsprung weiter aus. Die Kärntner kämpfen tapfer – gegen die Firepower der Blackbirds finden sie jedoch kein Rezept.

In der zweiten Hälfte kommt jetzt der gesamte Kader beider Teams zum Einsatz. Ein ausgeglichenes Viertel mit einigen schönen Treffern von Captain Jandrasits endet mit 74:42. Im Schlussabschnitt stehen auf Seiten der Blackbirds hauptsächlich die jungen Spieler am Parkett und können den Vorsprung locker über die Zeit bringen.

Stimmen zum Spiel:
Daniel Müllner, Headcoach der Blackbirds: „Wir haben die Pflicht erfüllt und speziell in der ersten Halbzeit gut verteidigt und konzentriert gespielt.“
Sebastian Huber, Spieler der Blackbirds: „Wir sind agressiv ins Spiel gestartet und konnten so schnell die Vorentscheidung erzwingen. Ein wichtiger Schritt Richtung Playoffs.“
Andreas Kuttnig, sportlicher Leiter der Piraten: „Nach einer schwierigen ersten Halbzeit, konnten wir nach der Pause eine ordentliche Leistung abrufen. Entscheidend wird sein, dass wir diese Leistung in das nächste Spiel mitnehmen.“
Beste Werfer: Astl Ch. 25, Klepeisz 17, Jandrasits 16 bzw. Kunovjanek 23, Simoner, Dvorani je 10;

 

 raiders Panaceo Raiders Villach – Mattersburg Rocks
103:84 (25:13, 51:34, 69:65)
rocks
Die Raiders starten fulminant und können sich nach 5 Minuten absetzen. Eine geschlossen Mannschaftsleistung bringt den Raiders eine 25:13-Führung nach dem ersten Viertel. Der Trainer wechselt viel und man merkt, dass die Raider frischer und agressiver spielen. Halbzeitstand 51:34 für die Heimischen.

Im dritten Viertel ein komplett anderes Bild: Mattersburg wirkt viel spritziger und kann im Minutentakt den Rückstand aufholen. Vor allem der US-Boy Woolridge ist in diesen Viertel nicht zu halten und scort 18 Punkte. Mit einem 69:65-Vorsprung gehen die Villacher in das letzte Viertel. Dort spielen sie das Game trocken nach Hause und sind Offensiv überlegen und gewinnen das Spiel mehr als verdient 103:84.

Stimmen zum Spiel:
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Wir spielen von Spiel zu Spiel besser und sind vor allem Offensiv schwer für den Gegner auszurechnen. Nicht zufrieden bin ich mit dem 3. Viertel. Da haben wir gesehen, dass wir noch hart arbeiten müssen – vor allem in der Defensive. Ich bin stolz auf meine Jungs und sehen Gutes für die Zukunft.“
Lukas Hrdlicka, Manager der Rocks: „Villach war an diesem Abend zu routiniert. Defensiv haben wir zu viele Fehler gemacht. Wir müssen den Kopf nach oben richten und uns gut vorbereiten auf das sehr wichtige kommende Spiel gegen Mistelbach.“
Beste Werfer: Finzgar, Julevic je 25, Huber T. 15 bzw. Woolridge 37, Hallett 20, Najdanovic 11;

 

lions d Raiffeisen Dornbirn Lions – Mistelbach Mustangs
84:101 (16:25, 35:50, 48:73)
mustangs
Mistelbach ist stark gestartet und sehr treffsicher von außen. Die Dornbirn Lions konnte nur phasenweise dagegenhalten. Das 2. Viertel war eher ausgeglichen. Kurz vor der Pause konnte Mistelbach jedoch noch seinen Vorsprung auf 50:35 ausbauen. Im dritten Viertel ein guter Start von Dornbirn, aber Mistelbach lässt die Hoffnung auf eine Wende gleich mal erlöschen. Im letzten Viertel wurde sehr schneller Basketball von beiden Teams gespielt aber Mistelbach war einfach zu routiniert und punktete immer wieder außerhalb der 3er-Linie.
Stimmen zum Spiel:
Sebastian Gmeiner, Spieler der Lions: „Mistelbach war in allen Belangen überlegen und hat verdient gewonnen und ich gratuliere zum Sieg.“
Dominik Jussel, Spieler der Lions: „Wir konnten den defensiven Gameplan nicht umsetzen. Offensiv ist nicht gerade viel gelaufen. Schlechte Trefferquote über das ganze Spiel verteilt.“
Paul Isbetcherian, Spieler der Mustangs: „Wir haben heute gut zusammengespielt und den Ball gut laufen lassen. In der Defense haben wir die Keyplayers gut im Griff gehalten. Für uns war das ein sehr wichtiger Sieg aber wir konzentrieren uns schon auf das nächste Spiel in einer Woche.“
Vladimir Sismilich, Spieler der Mustangs: „In den letzten Jahren haben wir uns immer sehr schwer getan in Dornbirn, aber dieses Jahr hat das Team, trotz der vielen Ausfälle, perfekt zusammen gehalten. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Team und unserer Leistung. Die Trefferquote spricht für sich. Wenn wir so gut zusammen spielen so wie heute kann es diese Saison noch sehr weit gehen.“
Beste Werfer: Vicens 29, Kevric, Brajkovic L. je 23 bzw. Isbetcherian 23, Sismilich 22, Semerad 20;

 

bbu BBU Salzburg – Basket 2000 Vienna Warriors
91:59 (24:16, 47:32, 75:44)
 warriors
Die Bundeshauptstädter reisten nur mit fünf Spielern an, trotzdem war aus Salzburger Sicht von Beginn an Vorsicht geboten. Gerade vermeintlich leichte Spiele sind es oft nicht und das sahen die 200 Fans auch in den ersten Minuten. Zwar lag die Basketballunion, die Youngster Tepic vorgeben musste, von Anfang an vorne, doch es gelang vorerst nicht, sich gegen die treffsicheren Wiener entscheidend abzusetzen. Zum Viertelende leuchtete es 24:16 von der Anzeigetafel. Im zweiten Viertel schlichen sich bei den Hausherren dann leichte Fehler ein, die von den Warriors im Gegenzug zu leichten Punkten verwertet wurden. Plötzlich waren die Wiener auf 31:27 dran und Coach Mitchell bat sein Team zur Besprechung. Danach lief es wieder besser und zur Halbzeit verabschiedete man sich mit 47:32 in die Kabine. Im dritten und vierten Viertel ging den Warriors mehr und mehr die Luft aus und die BBU konnte ihren Vorsprung ohne große Gegenwehr kontinuierlich ausbauen. Vor allem jenseits der Dreierlinie gelang mit 14/29 ein starker Auftritt und am Ende gingen die Salzburger als deutlicher Sieger vom Feld.
Stimmen zum Spiel:
Harald Bründinger, Obmann der BBU:  „Ein deutlicher Sieg gegen einen schwachen Gegner. Für uns zählt jeder Punkt, insofern bin ich froh über das Erfolgserlebnis.“
Lorenz Rattey, Kapitän der BBU: „Unser zweiter Heimsieg in Folge tut uns gut, auch wenn heute ein Sieg ohnehin ein Muss war.“
Michael Diesner, Spieler der Warriors:  „Gratulation an Salzburg, sie haben 40 Minuten lang gekämpft und den Sieg verdient.“
Beste Werfer: Sanchez 24, Joch 20, Milovac 13 bzw. Topic 23, Vuckovic, Diesner je 12;

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