Schade – tolle Moral nach schwachem Beginn bleibt unbelohnt

Bitter – nach vermurkstem Auftakt zeigen die Rocks großes Kämpferherz und fighten zurück, der Ausgleich gelingt aber nicht und mit einem 67:59-Erfolg steigt St. Pölten ins Finale auf, sichert sich das 2:1 in der Serie. Der Rocks Block und die Rocks Fans sorgen für Heimspielatmosphäre in Niederösterreichs Landeshauptstadt, allerdings springt der Funke zunächst nicht auf die Spieler über. Nach dem grandiosen Triumph vom Samstag, als die Dragons zerlegt worden waren, starten diese am 1. Mai mit einem 10:0 und führen später 20:2 – die Vorentscheidung scheint gefallen. Bis zum Ende des Viertels hieß es 8:29, teilweise grausliches Geschehen (8 Turnover) der Burgenländer inklusive. Speziell Martin Speiser ist nicht zu halten, düpiert seine Gegenspieler immer wieder und macht an diesem Tag den Unterschied aus. Die Mannen von James Williams geben sich aber nicht geschlagen. Mit einem 10:0-Lauf im zweiten Quarter schöpfen alle wieder Hoffnung, die Fans machen sowieso tolle Stimmung. Bis zur Halbzeit verläuft das Geschehen ausgeglichen, der BKM agiert nun besser in der Defense und schreitet mit einem 26:40 in die Kabine.

Nach dem Wechsel wogt das Geschehen hin und her, Mattersburg gelingt es aber zunächst noch nicht, entscheidend zu verkürzen. In dieser Phase läuft es von außen besser, Jan Nicoli und Sebastian Gmeiner sind am Dreier erfolgreich und endlich wird der Rückstand in einstelliges Terrain gedrückt. Inside tut sich der Vizemeister jedoch schwer, Corey Hallett und Ramiz Suljanovic sind dieses Mal nicht so überlegen wie am Samstag. In den letzten zehn Minuten geben Rocks und Rocks Block nochmal alles, das Team rückt näher zusammen. Im Angriff sind es Jan Nicoli und Stefan Ulreich, die gut zur Geltung kommen. Allerdings schleichen sich immer wieder Fehler ein, beispielsweise hat St. Pölten zweimal nach einem verworfenen Freiwurf den Rebound und trifft dann aus der zweiten Chance. Dreieinhalb Minuten vor Ultimo heißt es dennoch nur mehr 55:59, die Burgenländer spüren, dass ein Drehen der Partie in Reichweite ist! Nach dem Time-Out ist es Topscorer Martin Speiser (am Ende 33 Zähler), der das Heft für St. Pölten in die Hand nimmt und die entscheidenden Würfe trifft. Somit verhilft er seiner Mannschaft zum Einzug ins Finale, die Rocks müssen bis nächstes Jahr warten – mit der Gewissheit, es knapp nicht geschafft zu haben.

Den Beginn haben wir total verschlafen, wir haben nicht dieselbe Energieleistung wie am Samstag aufs Parkett gebracht. Dann haben wir Moral beweisen und richtig gespielt, aber Speiser haben wir bis zum Schluss nicht in den Griff bekommen,

wusste Coach James Williams. Damit endet die Saison nach dem 2. Platz im Vorjahr heuer mit dem 3. Rang in der ZWEITEN  Bundesliga für den BKM.

Abschließend möchten wir uns im Namen der Mannschaft bei allen FANS, HELFERN und SPONSOREN für eine großartige Saison 2016/2017 bedanken! Let`s go Rocks!

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