Nachberichte zur 10. Runde – Mattersburg spielfrei

Quelle: oebl.at: In der 10. Runde der ZWEITEN Basketball Bundesliga standen sich die Mannschaften aus den Top-6 direkt gegenüber. Die Heimteams haben hier durchwegs Siege gefeiert: Die Vienna D.C. Timberwolves (1) beherrschten die Basket Flames (6) vom Start weg. Sie gewannen 98:84 und bleiben weiterhin ungeschlagen. Der UBC St. Pölten (3) holte sich ein heiß umkämpftes „Niederösterreich-Derby“ gegen die Mistelbach Mustangs (2) mit 76:73, nachdem der Vizemeister zur Pause schon um 13 Punkte voran lag. Gegen das Resultat hat Mistelbach im Anschluss an das Spiel Protest eingelegt. Die Jennersdorf Blackbirds (4) fertigten die Raiffeisen Dornbirn Lions(5) mit 85:72 ab. 2BL-Top-Scorer Antoni Vicens zog sich nach zehn Minuten eine Knöchelverletzung zu und wurde anschließend wegen Kritik ausgeschlossen, womit Dornbirn „inside“ nicht mehr dagegenhalten konnte. Meister Panaceo Raiders Villach (7) schlägt die BBU Salzburg (11) knapp mit 79:77 – und hat den nun fünften Saisonsieg „X-Faktor“ Christof Gspandl (25 PTS, 9 RB) zu verdanken. Weiterhin kein Erfolgserlebnis gab es für die Wörthersee Piraten (12), die mit 72:77 gegen Basket 2000 Vienna Warriors (10) ihre zehnte Niederlage dieser Saison hinnehmen mussten.

Vizemeister UBC St. Pölten (3) hat dank phasenweise ausgezeichneter Defensive das erste „Niederösterreich-Derby“ dieser Saison mit 76:73 gewonnen. Die Mistelbach Mustangs (2) mussten in ihrer Landeshauptstadt die erste Auswärtsniederlage der aktuellen Spielzeit hinnehmen. Mit dem fünften Sieg in Serie verkürzt der UBC den Abstand auf Rang zwei in der Tabelle. Eine enorm starke Defensivleistung von St. Pölten in der ersten Halbzeit sorgte eigentlich für klare Verhältnisse. Mistelbach hatte kaum einen Rhythmus. Diesen fanden sie jedoch im dritten Abschnitt – ein 17:5-Lauf ließ die Weissenböck-Truppe auf 50:50 ausgleichen. Doch dann griff die UBC-Defensive wieder deutlich besser und fixierte einen verdienten Heimsieg. Mistelbach, das auch bei der zweiten Saisonniederlage 17 Turnover verzeichnete, legte gegen den Ausgang des Spiels Protest ein. Bei St. Pölten trugen sich alle zehn eingesetzten Spieler in die Scoring-Liste ein.

Die Vienna D.C. Timberwolves (1) haben auch das 10. Saisonspiel gewonnen. Im „Wiener-Derby“ besiegten sie die Basket Flames (6) mit 98:84 und bleiben damit weiterhin ungeschlagen. Für die „Flammen“ war es die bereits dritte Niederlage innerhalb der letzten vier Spiele. Der Tabellenführer sorgte schon in der ersten Halbzeit für die Entscheidung: Mit nahezu perfekter Offensive verschaffte sich die Mannschaft um Top-Scorer Vincent Polakovic (20 PTS) bis zur Pause eine 57:34-Führung. Nach +30 (74:44; 25. Min) verloren die „Wölfe“ – ihnen fehlten diesmal gleich sechs Spieler – etwas den Fokus, der klare Sieg war jedoch nie in Gefahr, weil die Feldwurfquote, vor allem in der ersten Halbzeit, berauschend war. In Abwesenheit von Jason Chappell, verzeichnete bei den Flames Maximilian Hübner (17 PTS, 10 RB) ein „double-double“.

Im dritten Top-Spiel dieser Runde haben die Jennersdorf Blackbirds (4) den Raiffeisen Dornbirn Lions (5) ihre dritte Niederlage am Stück zugefügt. Die Burgenländer gewannen daheim sicher mit 85:72 und überholten damit die Vorarlberger in der Tabelle. Beide Mannschaften halten nun bei einer Bilanz von 6/4. Die Blackbirds stellten mit einem 25:11 im Startviertel alle Weichen auf Sieg: Die Lions, die erneut nicht auf Luka Brajkovic zurückgreifen konnten und nur mit sieben Spielern antreten konnten, verloren zu Beginn des zweiten Viertels auch noch 2BL-Top-Scorer Antoni Vicens wegen einer Knöchelverletzung und anschließendem Ausschluss wegen Kritik. Ohne etatmäßigen Inside-Duo war die Rotation zu kurz und die Rebounds nicht kontrollierbar (32:56), um den Burgenländern mit einer kämpferischen Leistung noch den Sieg zu entreißen. Manuel Jandrasits (19 PTS, 12 RB) und Christoph Astl (16 PTS, 10 RB) machten für Jennersdorf jeweils ein „double-double“.

Meister Panaceo Raiders Villach (7) hat sich mit den dritten Sieg in Serie in der Tabelle auf den 7. Platz verbessert. Die Kärntner landeten daheim gegen die BBU Salzburg (11) einen hart erkämpften 79:77-Sieg. Salzburg bleibt damit auch im fünften Spiel in Villach ohne Sieg. Villach sorgte bereits im Startviertel für einen großen Polster, mit 25:11 ging es in den zweiten Abschnitt – und anschließend dank „X-Faktor“ Christof Gspandl auf die Siegerstraße. Der letztjährige „Pirat“ spielte seine beste Partie in dieser Saison überhaupt. Er traf in 29 Minuten Spielzeit 11 seiner 15 Wurfversuche, markierte damit 25 Punkte und holte 9 Rebounds. Salzburg war trotz des schlechten Starts immer „dabei“, ging dank des 17-jährigen Talents Danilo Tepic (10 PTS) im Schlussviertel gar in Führung (67:66), musste aber erneut eine unglückliche Niederlage hinnehmen.

Tabellenschlusslicht Wörthersee Piraten (12) hat seinen ersten Saisonsieg knapp verpasst. Die Kärntner unterlagen vor heimischem Publikum Basket 2000 Vienna Warriors (10) knapp 72:77. Die Wiener feierten damit den zweiten Sieg in Serie und schließen in der Tabelle nach Punkten zum Neunten KOŠ auf. Die Entscheidung erzwangen die routinierten Wiener im dritten Viertel: Aus einem -4 zur Pause (29:33) machten Marko Moric (23 PTS, 22 RB) & Co ein 60:46 nach 30 Minuten. Die Kärntner – bei denen Ian Moschik mit 30 Punkten und 11 Rebounds ein „double-double“ verzeichnete – konnten im Schlussabschnitt zwar wieder verkürzen, aber die 40. Niederlage in der ZWEITEN Basketball Bundesliga am Stück nicht mehr abwenden. Die Vorteile der Wiener lagen eindeutig unter dem Korb: 48:28 endete das Verhältnis an „points-in-the-paint“, 47:41 jenes am Rebound.

Das Spiel zwischen den Mattersburg Rocks (8) und KOŠ Posojilnica Bank Celovec (9) wurde aufgrund der Tätigkeit von Mattersburg-Coach Mike Coffin beim österreichischen Basketball Nationalteam auf 9. März 2018, mit Spielbeginn um 19.30 Uhr, verschoben.

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