Nachbericht zum 3. Semifinale

Quelle: oebl.at:

Titelverteidiger UBC St. Pölten (#2) folgt den Raiders Villach (#4) ins Finale der ZWEITEN Basketball Bundesliga. Die Niederösterreicher entscheiden das dritte Semifinalspiel gegen die Mattersburg Rocks (#3) mit 67:59 für sich und setzen sich in der „best-of-3“-Serie mit 2:1 durch. St. Pölten profitierte dabei von einem phänomenalen Auftaktviertel, holte sich in diesem ein 29:9 – und ließ sich fortan den Sieg nicht mehr nehmen. Damit zieht der UBC zum dritten Mal in Serie in das Finale der 2BL ein. Das erste Finalspiel findet nun am 7. Mai in St. Pölten statt und wird dann im „best-of-5“-Modus B-A-B-A fortgesetzt.
Der UBC St. Pölten (#2) verzeichnete eine phänomenalen Start in dieses Entscheidungsspiel: Dank makellosem Auftakt stand es prompt 10:0, nach fünfeinhalb Minuten bereits 20:2. Die Mattersburg Rocks (#3) hatten in diesen ersten 10 Minuten keine Chance, hatten acht Turnover zu beklagen – wussten wie schon in Spiel #1 mit dem Druck der Niederösterreicher nicht umzugehen, lagen dann bereits 21 Punkte zurück (8:29). Das Spiel bekam dadurch eine Richtung – doch Mattersburg gab nicht auf: Sie zogen nun in der Defensive die Schrauben enger, kassierten in den restlichen 30 Minuten „nur“ noch 38 Punkte. Drei Minuten vor Schluss kamen sie auf Minus 4 heran (55:59), aber St. Pölten hatte in Person von Martin Speiseran diesem Abend den spielbestimmenden und entscheidenden Faktor: Der Kapitän erzielte mit 31 Punkten und 11 Rebounds ein „double-double“, ließ die Rocks nahezu im Alleingang nicht die Führung übernehmen. Stark auch die Vorstellung von St. Pöltens Lukas Böck (13 PTS, 3 RB, 4 ST), der in gut 23 Minuten auf ein +25 kam. Bei Mattersburg, das schlussendlich insgesamt zu wenig Rebounds hatte (32:40) und bloß 34% seiner Würfe traf, machte Jan Nicoli (18 PTS, 4 RB, 6 AS, 4 ST) ein sehr gutes Spiel.

Titelverteidiger UBC St. Pölten (#2) startet nun mit Heimrecht in die Finalserie, die heuer im „best-of-5“-Modus gespielt wird. Der Auftakt findet kommenden Sonntag (7. Mai) in St. Pölten statt. Finale #2 steigt dann am 14. Mai bei den Raiders Villach (#4).

 

stp UBC St. Pölten #2 – Mattersburg Rocks #3

67:59 (29:9, 40:24, 53:42)

Endstand in der „best-of-3“-Serie: 2:1

rocks
St. Pölten startet wie aus der Pistole geschossen und kann schnell mit 8:0 in Führung gehen. Die Rocks reagieren sofort mit dem Timeout. Zu Beginn des Spiels erlauben sich die Mattersburger zu viele Turnover. Bei den St. Pöltner ist es zu Beginn des Spieles vor allem Speiser, der von den Rocks nicht in den Griff zu bekommen ist. Er scort in den ersten Minuten 11 Punkte. Dann erfangen sich die Rocks und können den Rückstand verkleinern. Dann haben die St. Pöltner einen Run und können auf 28:8 davon ziehen. In Viertel 2 erwischen die Mattersburger den besseren Start und können 5 Punkte in Folge machen. Nach einem 10:0-Run der Mattersburger nimmt Coach Göttlicher seine erste Timeout. St. Pölten erfängt sich wieder und es ist wieder der überragenden Martin Speiser, der Verantwortung übernimmt.

Viertel 3 ist dann zwischen beiden Teams sehr ausgeglichen. Die Rocks versuchen den Rückstand aufzuholen. Bei beiden Teams schleichen sich dann einige Fehler ein. Im letzten Viertel entwickelt sich eine regelrechte Schlacht. Bei den Mattersburgern ist es immer wieder Jan Nicoli, der für sein Team erfolgreich ist. St. Pölten hält aber mit aller Kraft die Führung.

Stimmen zum Spiel:
Armin Göttlicher, Headcoach vom UBC: „Nach einem Traumstart hatten wir einen kleinen Einbruch, haben uns aber erfangen und zum Schluss routiniert fertig gespielt und verdient gewonnen.“
Stefan Jäger, Pressesprecher vom UBC: „Geiles Spiel! Gott sei Dank hat es am Ende für uns gereicht.“
James Williams, Headcoach der Rocks: „Wir hatten schnell einen großen Rückstand, haben versucht zurückzukommen und dann hat Speiser jedes Mal einen Big-Shot getroffen!“
Beste Werfer: Speiser 31, Böck L. 13, Bauch 9 bzw. Nicoli 18, Ulreich 13, Suljanovic 10;

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